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lunes, 19 de abril de 2010

Geheimnis

Hast du einmal gedacht, warum es so viele geheimnische Sprachen gibt?

Vielleicht das ist so man kann mit jemand ihre tiefe Gedenken teilen.

Oder ihre shlechtest Gefühllen.

viernes, 22 de agosto de 2008

Kleine Fabel

»Ach«, sagte die Maus, »,die Welt wird enger mit jedem Tag. Zuerst war sie so breit, daß ich Angst hatte, ich lief weiter und war glücklich, daß ich endlich rechts und links in der Ferne Mauern sah, aber diese langen Mauern eilen so schnell aufeinander zu, daß ich schon im letzten Zimmer bin, und dort im Winkel steht die Falle, in die ich laufe.« - »Du mußt nur die Laufrichtung ändern«, sagte die Katze und fraß sie.

Franz Kafka

martes, 10 de junio de 2008

Gegen Wind und Wetter

Hast du einmal das strenge Gefühl gehabt, nur gerade zu laufen und nie zurück zu blicken?

Achtung, wenn du mehrmals das fühlst, solltest du überhaupt nicht Rad fahren!

Ich habe gehört, dass die Freie, die man erlebt, als man mit einem Fahrrad fährt, so stark sein kann, dass man die ganze Welt vergessen könnte, um die höchste Geschwindigkeit zu erreichen. Gegen Wind und Wetter, unter dem Regen gibt es nur man... und Fahrrad... und Freie.

Obwohl die Mehrheit so denken würde, ist das kein oberflächliches Problem.
Ich habe viele erstaunliche Geschichten gehört:

"Aquella vez la chica bajó de la gran muralla-serpiente, en medio del valle y corrió a su bici, caía la noche y el chaparrón apenas comenzaba. Pronto llegaría a la casa amiga a guarecerse, un té caliente y toallas tibias le esperaban. Sin embargo era importante darse prisa, los caminos pronto estarían completamente oscuros y comenzarían a buscarla preocupados.

Las primeras gotas eran demasiado grandes, demasiado frías. Y sin embargo pronto comenzó a subir colinas, una tras otra, para luego bajarlas. Ya no podía prescindir del agua y el viento en su rostro...

Regresó a la tarde siguiente, radiante, poco tiempo después que amainó la tormenta"

Nächsten mal

Und er kommte bis die Chachalacas-Dünen

martes, 18 de marzo de 2008

Mein name ist Hase

Wenn man von einer Sache nichts weiß, oder nichts sagen möchte, sagt man auf Deutsch: Mein Name ist Hase. Dieses Sprichwort hat nichts mit dem Hasen zu tun, sondern es kommt von einem Studenten, der Viktor Hase hieß. Vor mehr als 100 Jahren hatte dieser Student einem Flüchtling seinen Pass gegeben. Die Polizei brachte ihn ins Gefängnis. Es gab einen Prozess. Der Student antwortete auf alle Fragen nur: Mein Name ist Hase, ich kann dazu nichts sagen, ich weiß von nichts!

Frohe Ostern

miércoles, 13 de febrero de 2008

Wären wir Vögel

Wären wir Vögel, wäre der Himmel nicht so entfernt und könnten wir gerade zu Sonne fliegen. Könnten wir in der Höhe gleiten und mit scharfer Augen die Welt anschauen. Immer wären wir zum schönen Länder reisen, jeder Herbst, jeder Frühling. Könnten wir ins Meer eintauschen um Fisch zu jagen, oder um kleine Kinder fliegen, so dass sie uns füttern konnten. Manchmal würden wir alten Frauen in ihrer hübschen Gärten besuchen und für sie ein Lied singen.

Hätten wir Flügel, hätten wir die Kraft um die Flucht zu ergreifen.

Was wäre, Wenn die Dichter Zaubern könnten?

Wenn jetzt Frühling wäre oder wenn die Sonne schiene oder eine alleinstehende hübsche Dame mich abholte oder sogar ein richtiger Regen von Himmel fiele und mir den Kopf wüschte: was täte ich, wohin ginge ich? In wessen Haus ässe ich mein Frühstückt, in wessen Bett schliefe ich, wer wäre ich?
Schliesslich bin ich seit Jahren Akademiker, Babysitter (ja, einmal wollte ich auch Bäcker werden, mit weissen Haaren, Händen, Hosen und Jacken, so als wären sie voller Gips), Campingfreund, Dichter, Ehemann, Fussgänger, Gastarbeiter, hungrig, ich, Lehrer, mal munter mal müde, Nichtraucher, Pessimist, Quatschkopf, Rotweintrinker, Schifahrer, Theaterautor, vorsichtig, Walzertänzer (1. Preis in der Tanzschule Bickel) und Zahnarztpatient mit Nerven. Das ist alles wahr. Das bin ich. Irgendwann ist alles so geworden, irgendwie.
Ich bin 37 Jahre alt, Schweizwer, wohne in Frankfurt am Main, meine Frau heisst May und wenn wir ein Kind hätten, hiesse es Fanny.
Das heisst nicht, dass ich nicht manchmal gern jemand und etwas anderes wäre. Oh, ich wäre dann, statt ein alternder Autor von Romanen und Theaterstücken, ein Alpenbewohner, ein Bauer in den Bergen, ich machte Charterreisen nach China, würde vielleicht ein Däne in Dänemark, hätte die erstaunlichsten Erlebnisse, führe mit dem Fahrrad durch Frankreich, bliebe gesund, interessierte mich weniger für mich, würde Jazzmusiker, küsste komische Kindergärtnerinnen, liefe durch leere Landschaften, wäre neurgierig, optimistisch und prachtisch, wäre trotzdem traurig und zöge mir, als mein eigener Zahnarzt, alle Zähne seblst.
Oder ich veränderte, statt mich, meine Umgebung.
Ich forderte, dass überall auf der Welt die Umweltverschmutzung sofort aufhören und das alles ganz anders wären müsse, freundlicher, froher und freier.

Urs Widmer
(1938-) Schweizer